Die BIRNOH®-Gilde: Ein Zusammenschluss von baden-württembergischen Mostern und Brennern, die BIRNOH®nach gleichem Verfahren herstellen

Stahringer Streuobstmosterei: Bodensee-BIRNOH

Günther Schäfer Sabine Seeliger Günther Schäfer und Sabine Seeliger

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Brennscheuer Straßer: Alb-BIRNOH

Manuel Straßer Zwei Generationen Brennereiwissen der Brennscheuer Straßer

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Brennerei Jung: Schwarzwald-BIRNOH (ab 2016)

Klaus Jung Klaus Jung

Hier geht's zur Homepage von Bio-Jung (Säfte) und von Brandjung (Brände).

Brennerei Mayer: Heckengäu-BIRNOH (in Planung)

Was ist die BIRNOH-Gilde

BIRNOH wird exklusiv hergestellt von Mitgliedern der BIRNOH-Gilde. Die Mitglieder verpflichten sich vertraglich auf das gemeinsame Herstellungsverfahren, auf gemeinsame Qualitätskriterien und die Kontrolle sowie die Selbstverwaltung der Gilde... und natürlich auf die Geheimhaltung der Details der Herstellung.

Die Hersteller von BIRNOH folgen zwar dem gemeinsamen Verfahren, jedoch bietet jede Region eine andere Zusammensetzung der für BIRNOH "erlaubten" Streuobst-Birnensorten. So sind regionale Unterschied für BIRNOH nicht nur unvermeidlich, sondern erwünscht: BIRNOH ist wiedererkennbar, aber gleichzeitig immer spannend.

Neben den Regionalen Eigenheiten wird auch jede Saison dem BIRNOH-Jahrgang ihren Stempel aufdrücken. Immer die Birnensorte, die sich besonders gut entwickelt, wird einen größeren Anteil an dem Jahrgang bekommen. Aus diesem Grund finden sich im Bodensee-BIRNOH der 2015 gefüllt wird, mehr Weinbirnen im Saftanteil. Deshalb wird es auch jedes Jahr nach der Füllung des ersten BIRNOH nach seiner Holzfassreife, eine Verkostung des neuen Jahrgangs geben - wir sind gespannt auf Ihre Bewertung.

Vertragsunterzeichnung

Die Gildemitglieder bei der Vertragsunterzeichnung zusammen mit Schirmherr Landrat Frank Hämmerle. Auf dem Bild fehlt Herr Straßer.

Mitglieder der BIRNOH-Gilde: Qualitätsbewusste Obstlieferanten, erfahrene Brenner, risikofreudige und nervenstarke Moster - In diesem Team gelingt BIRNOH.

Qualitätsbewusste Obstlieferanten: Gutes Streuobst heißt, man muss jeden Birnbaum in der Saison mehrfach besuchen, je nach Sorte im Abstand von wenigen Tagen. Und auch dann nicht jede Birne mitnehmen, sondern das noch nicht optimal reife Obst liegen lassen, das angeschlagene oder faulige wegwerfen.

Erfahrene Brenner: Ebenso wie die Obstlieferanten es über's Herz bringen müssen, zweifelhafte Birnen wegzuwerfen, müssen die Brenner "großzügig" verwerfen - erst wenn alle unerwünschten Alkohole abgetrennt sind, wird es ein Edelbrand für BIRNOH.

Risikofreudige Moster: Je später die Birne, desto besser der Geschmack. Die Früchte, die am längsten am Baum gereift sind, schmecken am besten. Aber irgendwann ist es auch zu spät und die Menge reicht nicht mehr. Auf die richtige Zusammenstellung der Birnensorten und den richtigen Zeitpunkt, die Charge für den BIRNOH abzuzweigen, kommt es also an.

Nervenstärke: Birnen sind... zickig. Wer reine Birnen-Moste keltert, weiß, dass man dabei immer auf Katastrophen gefasst sein muss (wenn man nicht mittels Schönung alle riskanten Stoffe und damit auch einen Teil der Geschmacksstoffe entfert). Ein warmes Frühjahr oder ein verregneter August oder was auch immer - und die Filtration, die im letzten Jahr funktioniert hat, verhindert die Ausfällungen plötzlich nicht mehr.
Wir haben lange am Herstellungsprozess für BIRNOH getüftelt. Geschmack ist erste Priorität. Für alle weiteren Überraschungen haben wir die Nerven.